Gesunde Ernährung wichtig für die Familie

 

 

Smoothie-Gefühl für die ganze Familie

Seit das Mausekind auf der Welt ist, haben wir unsere Ernährung umgestellt. Man kennt und liest es ja überall: Deutschlands dicke Kinder – zu viel Zucker, zu wenig Bewegung. Das mag jetzt erst einmal wie eine Plattitüde klingen. Wer aber Kinder hat weiß, wie konsequent und diszipliniert Eltern sein können, vor allem wenn es um das Wohl ihres Kindes geht.

Da unser Liebling bereits mit am Familientisch essen kann, wollte ich mir von Anfang an die Mühe ersparen, doppelt zu kochen. Dieses hätte vermutlich auch zu Missverständnissen und Ärger geführt; mag das Mausekind doch am liebsten genau das, was wir Eltern uns einverleiben. Es kommt jetzt also deutlich mehr Gemüse und Vollkorn auf den Tisch und Papa sowie Mama finden das mittlerweile auch ziemlich lecker. Der Geschmackssinn ändert und gewöhnt sich schnell und meine Kitchenaid Küchenmaschine kommt nun täglich in Einsatz.

Quinoa oder Amaranth kommen auf den Tisch

Ich glaube, ich bin eine recht gute Köchin. Neben altbewährten Speisen probiere ich auch gern Neues aus. Mit den modernen Beilagen wie Quinoa oder Amaranth kannte ich mich bis dahin allerdings nicht aus. Infolge dessen durchforstete ich das Internet auf der Suche nach neuen Ideen für unseren Speiseplan. Dabei stieß ich auch wieder auf vielversprechende und bunte Smoothies. An heißen Tagen ein erfrischender, sommerlicher Genuss. Im Winter eine echte Vitaminbombe. Zudem ist unser Nachwuchs ein hartnäckiger Verweigerer von Obst am Stück.

Beim nächsten Einkauf landeten dann auch gleich drei davon im Einkaufskorb. Das begeisterte Smoothie-Gefühl verließ mich allerdings prompt, als ich mir Zuhause in Ruhe die Zutatenliste durchlas. Massig Zucker, viel zu wenig Fruchtanteil. Das musste auch anders gehen!

Elektrische Saftpresse nun täglich im Einsatz

Nur zwei Tage später hätte unsere, auf dem Küchentisch stehende, prall gefüllte Obstschale als Stillleben herhalten können. Selber machen war nun die Devise! Ich wählte eine bunte Mischung an Obst aus, halbierte sorgfältig und begann zu pressen. Allzu schnell stellte sich heraus: Ohne Entsafter keine gute Idee! Einige Obstsorten sind ohne Saftpresse schlicht gar nicht zu Saft zu verarbeiten. Gerade Äpfel und Birnen bieten eine leckere Geschmacksgrundlage für einen Smoothie. Leider will sich aber so ein köstlicher Apfel nur äußerst schwierig von Hand ausdrücken lassen. Aber auch dieses Problem haben wir kurzerhand behoben.

Und jetzt? Ja, jetzt sind wir wahre Obstsaft-Spezialisten. So ziemlich jedes Obst lässt sich mit entsprechendem Entsafter verarbeiten, dadurch sind die Variationen an Geschmacksrichtungen sehr vielfältig. Zum Essen wird nun fast täglich ein frischer Smoothie serviert. Für das Mausekind mit Strohhalm und Schirmchen. Dieser allerdings dann mit hohem Fruchtanteil und reinem Fruchtzucker.

Quinoa

Die Blätter der mineralstoffreichen Pflanze werden als Gemüse oder Salat gegessen. Die Samen der tollen Pflanze haben eine getreideähnliche Zusammensetzung. Oft wird Quinoa - wie auch Amarant - als "glutenfreies Pseudogetreide" bezeichnet. Zu beziehen ist Quinoa im Naturkosthandel. Oftmals als Zutat für Müslimischungen.

Smoothies

Unter Smoothies versteht man Säfte, die aus der ganzen Frucht (Ganzfruchtgetränke) hergestellt werden. Der Trend zu Smoothie kommt aus den USA. Basis eines jeden trendigen Smoothie ist das Fruchtmark oder das Fruchtpüree. Meist sind Bananen die Grundzutat eines Smoothie-Rezeptes.

Amaranth

Die an Hirse erinnernden Samen der glutenfreien Amaranth-Pflanze werden werden wie normales Getreide verwendet. Gerade bei Gluten-Unverträglichkeit ist Amaranth ein vollwertiger und verträglicher Getreideersatz. Auch die Blätter, die an Spinat oder Mangold erinnern, können gegessen werden.